centos – Welches Repro hält welche Version eines Pakets bereit

Das Beste ist natürlich wenn man von Systemkritischen Paketen ein eigenens Repro hat und dann dort nach und nach Updates einspielt. Vorher hat man diese optimalerweise in einem Staging Verfahren getestet (dev -> test -> produktion).

Um auf die Schnelle aus verschiedenen aktivierten Repros herauszufinden, welches Repro welche Version bereitstellt ist die Option „–showuplicates“ sehr angenehm.

yum list available --showduplicates packagename

Kann dann für z.B. puppet aus den Repros EPEL (alt), RPMForge (2.7.x) und YUM.PuppetLabs.com so aussehen:

Console_yum_list_available_showduplicates

LVM Volume aus KVM Image mounten

srv01# losetup /dev/loop0 /var/lib/libvirt/images/vmFSvm-rails.qcow2
srv01# kpartx -av /dev/loop0
add map loop0p1 (253:0): 0 497664 linear /dev/loop0 2048
add map loop0p2 (253:1): 0 41439234 linear /dev/loop0 501758
add map loop0p5 : 0 41439232 linear 253:1 2

srv01# fdisk -lu /dev/loop0

Disk /dev/loop0: 21.5 GB, 21474836480 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 2610 cylinders, total 41943040 sectors
Units = sectors of 1 * 512 = 512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disk identifier: 0x000412e5

Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/loop0p1 * 2048 499711 248832 83 Linux
/dev/loop0p2 501758 41940991 20719617 5 Extended
/dev/loop0p5 501760 41940991 20719616 8e Linux LVM
srv01# lvdisplay
— Logical volume —
LV Path /dev/rails/root
LV Name root
VG Name rails
LV UUID sNfv19-M132-gVTb-2o2D-rmx8-YG0g-uSK2xE
LV Write Access read/write
LV Creation host, time ,
LV Status NOT available
LV Size 18,88 GiB
Current LE 4833
Segments 1
Allocation inherit
Read ahead sectors auto

— Logical volume —
LV Path /dev/rails/swap_1
LV Name swap_1
VG Name rails
LV UUID cdzPoA-KgTU-Ds02-prP2-nGJO-0yNZ-FCOVHA
LV Write Access read/write
LV Creation host, time ,
LV Status NOT available
LV Size 884,00 MiB
Current LE 221
Segments 1
Allocation inherit
Read ahead sectors auto

srv01# vgchange -a y
2 logical volume(s) in volume group „rails“ now active
srv01# lvdisplay
— Logical volume —
LV Path /dev/rails/root
LV Name root
VG Name rails
LV UUID sNfv19-M132-gVTb-2o2D-rmx8-YG0g-uSK2xE
LV Write Access read/write
LV Creation host, time ,
LV Status available
# open 0
LV Size 18,88 GiB
Current LE 4833
Segments 1
Allocation inherit
Read ahead sectors auto
– currently set to 256
Block device 253:3

— Logical volume —
LV Path /dev/rails/swap_1
LV Name swap_1
VG Name rails
LV UUID cdzPoA-KgTU-Ds02-prP2-nGJO-0yNZ-FCOVHA
LV Write Access read/write
LV Creation host, time ,
LV Status available
# open 0
LV Size 884,00 MiB
Current LE 221
Segments 1
Allocation inherit
Read ahead sectors auto
– currently set to 256
Block device 253:4

srv01# mount /dev/rails/root /media/rails_root

srv01# umount /media/rails_root
srv01# vgchange -an
0 logical volume(s) in volume group „rails“ now active
srv01# lvdisplay
— Logical volume —
LV Path /dev/rails/root
LV Name root
VG Name rails
LV UUID sNfv19-M132-gVTb-2o2D-rmx8-YG0g-uSK2xE
LV Write Access read/write
LV Creation host, time ,
LV Status NOT available
LV Size 18,88 GiB
Current LE 4833
Segments 1
Allocation inherit
Read ahead sectors auto

— Logical volume —
LV Path /dev/rails/swap_1
LV Name swap_1
VG Name rails
LV UUID cdzPoA-KgTU-Ds02-prP2-nGJO-0yNZ-FCOVHA
LV Write Access read/write
LV Creation host, time ,
LV Status NOT available
LV Size 884,00 MiB
Current LE 221
Segments 1
Allocation inherit
Read ahead sectors auto

srv01# kpartx -dv /dev/loop0
srv01# virsh start vm-rails
Domain vm-rails started

nginx als reverse proxy vor apache2 mit froxlor

nginx ist ein kleiner hochperformanter Webserver und Proxy für http, pop3 und imap.

Dieser Artikel basiert auf dem help.ubuntu.com Eintrag Nginx/ReverseProxy.

Nginx Installation auf Debian Systemen:

sudo apt-get install nginx

Nginx Proxy Configuration (nur reverse, kein caching Proxy). Diese unter /etc/nginx/proxy.conf speichern.

proxy_redirect off;
proxy_set_header Host $host;
proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
client_max_body_size 10m;
client_body_buffer_size 128k;
proxy_connect_timeout 90;
proxy_send_timeout 90;
proxy_read_timeout 90;
proxy_buffers 32 4k;

Nginx vhost Vorlage für Froxlor Domains, speichern unter /etc/nginx/TEMPLATE:

server {
listen 80;
server_name DOMAIN www.DOMAIN;
access_log /var/log/nginx/DOMAIN.access.log;
location / {
proxy_pass http://127.0.0.1:8888;
include /etc/nginx/proxy.conf;
}
}

Unter server_name werden die Froxlor Domains eingetragen, dazu gibt es gleich ein Script. proxy_pass verweisst auf die Apache2 Instanz, die hier unter 127.0.0.1 Port 8888 erreicht wird.

Froxlor Domains aus der MySQL Datenbank abfragen und als nginx vhosts speichern unter /etc/nginx/CREATE_VHOSTS:


DOMAINS=/etc/nginx/domainlist.txt
USE froxlor ; SELECT domain FROM panel_domains;
MYSQL

for domain in `cat $DOMAINS`
do
# echo $domain
sed s/DOMAIN/$domain/g /etc/nginx/TEMPLATE >/etc/nginx/sites-enabled/$domain
done

Domains auslesen und Vhosts schreiben:

sh /etc/nginx/CREATE_VHOSTS

Apache und Froxlor Configuration:

sudo apt-get install libapache2-mod-rpaf

Damit die wirkliche remote IP Adresse im Apache Logfile landet, muss das Apache2 mitgeteilt werden. In Froxlor wird unter SERVER > IPs and Ports > bearbeiten > Webserver domain config folgendes eingetragen:


<ifmodule mod_rpaf.c>
RPAFenable On
RPAFsethostname On
RPAFproxy_ips 83.151.25.150
</ifmodule>

RPAFproxy_ips sind die nginx IP Adressen, meist also die public IP. Mehreinträge sind möglich.

Proxy und Webserver neustarten:

invoke-rc.d nginx reload
invoke-rc.d apache2 reload

Intel D945GCLF und Realtek r8101.ko BUG: soft lookup- CPU#1 stuck for 11s! halt:7887]

Diese formschöne Fehlermeldung erhält man mit dem Intel Atom Barebone Board D945GCLF Chipsatz. Ich habe gerade Ubuntu 8.04.1 aka Hardy am Wickel. 2.6.24-23-generic Kernel.

Man kann sich zwischen verschiedenen BUGs entscheiden. Der r8169 Treiber verursacht „dropped“ Packets laut ifconfig, segfaultet auch gern bei der Installation:

eth0      Link encap:Ethernet  Hardware Adresse 00:1c:c0:8d:c9:2d
inet Adresse:192.168.200.136  Bcast:192.168.200.255  Maske:255.255.255.0
inet6-Adresse: fe80::21c:c0ff:fe8d:c92d/64 Gültigkeitsbereich:Verbindung
UP BROADCAST RUNNING MULTICAST  MTU:1500  Metrik:1
RX packets:3261 errors:0 dropped:4143098811 overruns:0 frame:0
TX packets:3198 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
Kollisionen:0 Sendewarteschlangenlänge:1000
RX bytes:3130291 (2.9 MB)  TX bytes:606778 (592.5 KB)
Interrupt:220 Basisadresse:0x2000

Also den r8101.ko Treiber installieren vom Netzwerkkartenhersteller Realtek. Dieser Segfaultet nicht beim Starten des Rechners. Dafür hängt er beim Runterfahren des Rechners mit der Fehlmeldung

„BUG: soft lockup – CPU#1 stuck for 11s! [halt:7887]“

Hierzu gibt es bereits ein Bugreport. Als Workaround habe ich erstmal r8101.ko geblacklistet. Damit mir r8169.ko nicht einfach so abschmiert habe ich dbus-daemon deaktiviert. Ähnliche Probleme werden auch mit.

http://www.greenwireit.com/blog/2009/02/nc91-230-lf-progress-update-linux-issues/

Eine mögliche Lösung dieses Problems besteht in einen Kernelpatch wie http://linuxtrek1.blogspot.com/2008/10/ubuntu-on-intel-d945gclf-with-intel.html beschrieben.

Murphy’s Law und Umzug mit Arbeitgeber

Es gibt ja nichts schlimmeres wenn man grad keine Zeit hat und dann ein System ausfällt. So diese Woche bei http://www.hetzner.de geschehen. Arbeiten an den USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) haben zu einen Stromausfall in mehreren Rechenzentren geführt. Das wiederum verursachte Supportaufwand. Und gerade in der Woche zieht mein Arbeitgeber um.

Herrlich.

Nicht nur das ich als Mulli hergehalten habe, auch hat die Telekom ihre Termin so geschoben dass wir erst fünf Tage später Internet und Telefon bekommen. Super 🙂 Das ist ein Fall für Murphy’s Law. Wenn jemand weiss welche Tätigkeiten zumutbar sind und was nicht, gern ein Link als Kommentar absetzen. Das interessiert mich schon. Denn im EDV (Ende der Vernunft) Bereich muss ja nicht immer jeglicher Krempel mitgemacht werden.

OpenWRT – Soekris will nicht booten ohne serielles Kabel

Sobald man eine Soekris 4801 mit Grub allein booten will, wartet Grub auf eine Eingabe. Sobald aber gar keine Tastatur oder keine serielle Konsole angeschlossen ist, wartet Grub in alle Ewigkeit. Also deaktivieren und schon fluppt das.

Meine menu.lst dazu schaut so aus:

serial –unit=0 –speed=38400 –word=8 –parity=no –stop=1
terminal –timeout=2 –dumb serial
#######

hiddemenu
default 0
timeout 2

title OpenWRT
root (hd0,0)
kernel /boot/vmlinuz block2mtd.block2mtd=/dev/hdb2,65536,rootfs root=/dev/mtdblock0 rootfstype=jffs2 init=/etc/preinit noinitrd console=ttyS0,38400n8 reboot=bios
boot

Fonera und WRT54 serielle Konsole mit Handydatenkabel

Hab heute mal mein Siemens USB Telefondatenkabel umgebaut, damit man dies als Systemkonsole (engl. serial console) für Router wie den Fonera oder den Linksys WRT54GL nutzen kann. Diese Geräte benötigen einen Pegelwandler, da die 12 Volt einer normalen seriellen Schnittstelle zu viel sind.

Unter Linux braucht man dann noch das passende Modul (uhci_hcd ist abhänig vom jeweiligen USB-Chipsatz des Rechners). usbcore,pl2303,usbserial,usbhid,uhci_hcd

Einstöpseln sollte dann in /var/log/syslog folgendes bringen:
Jul 8 18:11:28 thinkpad2 kernel: usbcore: registered new driver pl2303
Jul 8 18:11:28 thinkpad2 kernel: drivers/usb/serial/pl2303.c: Prolific PL2303 USB to serial adaptor driver
Jul 8 18:18:18 thinkpad2 kernel: pl2303 ttyUSB0: pl2303 converter now disconnected from ttyUSB0

Die Verdrahtung ist auch kein großes Geheimnis:
Schwarz = GND (Ground)
Orange = TX
Braun = RX

Achja, das Ding ist ein Siemens S30880-S5601-A810 mit Leds für Power, TX und RX. Sehr nett.

VirtualBox 1.4.0 und OpenBSD Gast mit IDE timeouts unter Debian GNU/Linux

habe mich einen paar Stunden mit VirtualBox 1.4.0 binary Version rumgeärgert. Mein Debian Etch sollte ein OpenBSD 4.0 beherbergen. Leider kam immer beim anlegen der Partitionstabelle folgende Fehlermeldung:

wd0c: device timeout writing fsbn 0 (wd0 bn 0; cn 0 tn 0 sn 0), retrying
wd0(pciide0:0:0): timeout
type: ata
c_bcount: 512
c_skip: 0

Lösung: Die Version 1.4.0 hat einen Bug. SVN Version holen und kompilieren.

VirtualBox 1.4.0 und OpenBSD als Gast unter Debian GNU/Linux